ZUR PERSON

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Ausführlicheres zu Carolin Millner

Geboren in Halle an der Saale, aufgewachsen in Berlin und Stuttgart, absolvierte sie zunächst ein Studium der Dramaturgie, Soziologie und neueren deutschen Literatur an der LMU München in Kooperation mit der „Theaterakademie“ August Everding in München. Während des Studiums assistierte sie u.a. am Residenztheater München, dem Schauspiel Frankfurt und Bayerischem Staatsballett. Von 2010 bis Sommer 2016 studierte sie Regie in Frankfurt am Main, das sie mit Dea Lohers Gaunerstück am Staatstheater Karlsruhe beendete, mentoriert von Armin Petras.

Ihre Inszenierungen wurden zu Festivals eingeladen, wie „frisch eingetroffen“ bei zeitraumexit in Mannheim, Kaltstartpro in Hamburg, den Hessischen Theatertagen, dem Outnow-Festival Bremen, dem 100° Festival Berlin und dem Büchner Festival Gießen. Für ihre Performance zu Wilhelm Tell gewann sie den Publikums- und Jurypreis der Versionale in Leipzig, erhielt gemeinsam mit weiteren Performerinnen eine Residenz bei den Dritten Fatzertagen in Mülheim an der Ruhr sowie ein flausen-young artists in residence Recherchestipendium ist Alumni der Polytechnischen Stiftung sowie der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main und zählt zu den Stipendiatinnen des DAAD.
Sie gehört zu den Mitbegründer*innen des studioNAXOS, einer Plattform für junge, freischaffende Künstlerinnen Hessens, wo sie im Leitungsteam tätig ist.

Während und nach Beendigung ihres Regiestudiums in Frankfurt am Main inszenierte sie, neben studioNAXOS, am Jungen Theater Göttingen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Mousonturm. In dieser Spielzeit (2017/2018) inszeniert(e) sie, neben studioNAXOS, am Schlosstheater Celle und am Rheinischen Landestheater Neuss.

Peter Michalzik, Theater heute
„(...)Sie wollen einen Ort, wo sie unabhängig vom Stadttheaterbetrieb weitermachen können, sie wollen bei sich bleiben. Was das studioNAXOS aber vor allem so anziehend macht, sind die Leute: intelligente, wache, unkonventionelle, nachdenkliche, spontane, witzige, entspannte, gut gelaunte, kommunikative Menschen, die erstaunliche Kenntnis haben, wenn man mit Ihnen über Theater spricht.(...) Damit hat sich das studioNAXOS als dritter Ort, nach Mousonturm und Frankfurt LAB für ein freies, stadttheaterunabhängiges Theater in Frankfurt etabliert“

Sabine Mahr, SWR 2
„Ein Bund von elf Künstlern. Junge Dramaturgen, Musiker, Künstler, Tänzer oder eben Regisseure. Alle haben sie in Frankfurt Gießen oder Offenbach studiert oder studieren noch. Nach zwei Versuchsballons, zwei kurzen Festivals 2014 und 15 hat die Gruppe nun erstmals einen regulären Spielplan zusammengestellt. Wichtigstes Kriterium der Produktionen: sie müssen mutig sein, ein Wagnis, ein Experiment.“