„Du bist enttäuscht, weil sich hier doch einiges geändert hat. Ja, diese blöde Freiheit, diese quatschige Demokratie. Und nun bist du dem DDR-Volk böse, dass es dir diese Situation, die du dir ausgesucht hattest, beseitigt hat.“ – Carolin Millners Performance ist eine Versuchsanordnung mit dem Ziel, aus der Biografie des eigenen Großvaters eine Essenz zu destillieren. Der Versuch stellt sich als endloses Puzzle heraus und die gewonnene Essenz als utopische Erinnerung an Leben, das es so nie gegeben hat.

Mitwirkende
Regie: Carolin Millner | Bühne/Licht und Kostüm: Nils Wildegans |  Dramaturgie: Fee Römer | Video: Jonas Alsleben | konzeptionelle Beratung: Daniel Schauf | Regieassistentin: Juliane Zauber | Bühnenbildassistent: Marcus Morgenstern | Spieler*innen: Philipp Engelhardt, Oliver Konietzny

Die Produktion wurde 2015 zum 100° Grad Festival nach Berlin eingeladen.